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Die Stallegger Brücke

Stallegger Brückebereits 1500 v. Christus  war der Übergang bei Stallegg ein Teil des alten Fernhandelsweges vom Neckar zum Hochrhein. 1254 wurde der Name "Stallegg" zum ersten mal schriftlich festgehalten. Der Name wird als "stählerne Ecke" unbezwingbarer Felsvorsprung gedeutet.

1292 saßen die Ritter von Blumegg auf der Burg Stallegg.

1411 wird das erstmal eine Brücke über die Wutach bei Stallegg erwähnt

1500 Berühmt ist der Obervogt der Landgrafschaft Baar, Georg von Rechenbuch zu Stahlegk, Lehnsmann der Fürstenberger auf der Burg, Die Witwe seines Enkels war Amalie von Greifeneck, die sich um ihren Ort Göschweiler kümmerte, weshalb die Burg dort bis heute "Amalienschloss"  genennt wird

1524/25 im Bauernkrieg war die Furt über die Wutach für die aufständischen Bauern des Schwarzwaldes unter Hans Müller von Bulgenbach sehr wichtig.

1585 finanzierte die Stadt Löffingen den Ausbau eines ÜbergangesBlick durch die Stallegger Brücke

1632 im 30-jährigen Krieg wird die Brücke zerstört.

1702 Neubau der Brücke

1784 Nach einem starken Hochwasser Neubau der Brücke

1787 erster Hinweis auf eine überdachte Brücke bei Stallegg. Rechnung über 14 000 Schindeln. Die Straße über die Brücke war für den Handel in der Region wichtig, insbesondere für den wöchentlichen Korn und Fruchtmarkt in Löffingen. Dort wurden Getreide, Stroh, aber auch Scheiterwaren(Bretter und Stecklinge) sowie Wagner und Handwerksholz gehandelt. Über die gefährlichen Steilstrecken und den schlechten Zustand der Brücke beklagten sich 1820 Müller, Bäcker und Händler aus Schluchze, Bernau, Schongau und Menzenschwandt. Vom Fürsten wurdenBeiträge zur Instandhaltungen Brücke erwartet, denn er besaß die Zehntscheuern und Fruchtkästen in Löffingen und Göschweiler. Der Pächter des Stallender Hofes war damals für die Wartung des Steilen Anstiegs nach Göschweiler zuständig.

1848, als der revulutionäre Heckerzug südlich der Wutach stand und die vom Großherzog um Hilfe gerufenen Württemberger Dragoner nördlich, wurde die Brücke unbrauchbar gemacht.

Blick auf die Stallegger Brücke1849 entschied die Seekreisregierung Konstanz, dass der Bau der neuen Brücke zu Lasten der Standesherrschaft Fürstenberg gehe. 1852 wurde die Brücke mit einer Dachkonstruktion neu erbaut. Sie hatte eine Spannbreite von 17,00 m - die Fahrbahnbreite betrug 3,50 m - der Durchlass war 4,00 m hoch, und die Brücke war 8,5 m über dem Wasserspiegel.

Als der Transportverkehr über die Wutach immer mehr zunahm und somit für den Kreis immer höhere Unterhaltskosten entstanden, wurde 1928 die Kreisstrasse mit dem Übergang Stallender Brücke zurückgestuft. Nachdem der Weg nun keine öffentliche Verkehrsverbindungsstrasse mehr war, oblag der Unterhalt der Brücke der Gemeinde Göschweiler und seit deren Eingemeindung 1972 ist die Stadt Löffingen für den Unterhalt zuständig.

2006 wurde die Brücke denkmalgerecht saniert. Die Finanzierung dieses Projektes übernahm der Naturpark Südschwarzwald e.V. und die Stadt Löffingen.

 

 
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